„Lion – Der lange Weg nach Hause“ (2016) Das Ende dieses biografischen Dramas basiert auf einer wahren Geschichte und ist daher besonders bewegend. Nach Jahren der Suche mittels Google Earth findet Saroo schließlich sein Heimatdorf und trifft seine leibliche Mutter wieder – 25 Jahre nachdem er sich als Kleinkind verirrte. Die Umarmung zwischen Mutter und Sohn ist stumm, doch voller Tränen, Erleichterung und ungelebter Zeit. Später erfährt Saroo, dass seine Mutter all die Jahre auf ihn gewartet hat – nie aufgehört hat, nach ihm Ausschau zu halten. Das Finale zeigt, wie Identität und Zugehörigkeit tief in uns verwurzelt sind, egal wie weit wir reisen. Es rührt, weil es zeigt: Liebe kennt keine Grenzen – weder geografische noch zeitliche. Und manchmal führt uns Technologie nicht nur zu Orten, sondern zurück zu uns selbst. Ein Triumph der menschlichen Sehnsucht nach Heimat.
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