„Forrest Gump“ (1994) Das Ende von „Forrest Gump“ ist symbolisch und herzzerreißend zugleich. Forrest steht am Grab seiner geliebten Jenny, die an einer ungenannten Krankheit (vermutlich AIDS) gestorben ist. In schlichten Worten spricht er zu ihr: „Ich glaube nicht, dass Mama recht hatte. Ich glaube, wir haben alle unser eigenes Schicksal.“ Dann kehrt er zu seinem Sohn Little Forrest zurück, den er nun allein großziehen wird. Die weiße Feder, die zu Beginn des Films vom Himmel segelte, flattert erneut davon – ein Zeichen für Loslassen, aber auch für Hoffnung. Dieses Finale rührt, weil es Abschied, Vaterschaft und Akzeptanz vereint. Forrest, oft als „einfältig“ missverstanden, zeigt hier tiefe Weisheit: Er liebt bedingungslos, trauert still und geht weiter – für sein Kind. Die letzte Szene, in der er den Jungen zur Schule bringt, ist kein Ende, sondern ein Kreislauf des Lebens. Und genau das macht sie so ergreifend.
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