„Das Leben ist schön“ (1997)

Die zehn rührendsten Filmenden der Welt

„Das Leben ist schön“ (1997) Das Finale dieses Meisterwerks von Roberto Benigni ist ein Meisterstück emotionaler Kontraste. Guido, der jüdische Vater, wird kurz vor Kriegsende von den Nazis erschossen – doch sein Sohn Giosuè sieht nichts davon. Stattdessen wartet der Kleine, wie versprochen, in einer Kiste, bis amerikanische Soldaten kommen. Als er plötzlich einen Panzer erblickt, jubelt er: „Papà, wir haben gewonnen!“ – glaubend, das Spiel sei vorbei. Der Film endet mit Giosuè, der auf den Schultern seines Onkels sitzt, wieder vereint mit seiner Mutter, während er ruft: „Wir haben 1000 Punkte erreicht!“ Dieses Ende bricht Herzen, denn es offenbart die ganze Tragweite von Guidos Opfer: Er schützte die Unschuld seines Kindes bis zum letzten Atemzug. Die Freude des Jungen steht im schmerzhaften Gegensatz zum Tod des Vaters – und doch ist es ein Triumph der Liebe über den Horror. Wenige Filme schaffen es, Trauer und Hoffnung so kunstvoll zu verbinden.

Kommentar hinzufügen + Stimme ( 1 )

...

Kommentar
( // )

Aktuell keine Kommentare!

Kommentar hinzufügen