„Schindlers Liste“ (1993)

Die zehn rührendsten Filmenden der Welt

„Schindlers Liste“ (1993) Das Ende von Steven Spielbergs Holocaust-Drama ist dokumentarisch, persönlich und zutiefst ergreifend. Oskar Schindler, der gerettet hat, was er konnte, bricht am Ende zusammen: „Ich hätte mehr tun können… diesen Mantel verkaufen, ein Auto… damit wären noch zwei, drei Menschen gerettet worden.“ Seine Juden trösten ihn – doch er weiß, dass jeder Verlust unverzeihlich ist. Dann springen die Schauspieler aus der Geschichte: Die realen Überlebenden legen Steine auf Schindlers Grab in Jerusalem – eine jüdische Tradition zur Ehrenbewahrung. Zuletzt sieht man Liam Neeson, der ebenfalls einen Stein niederlegt. Diese Mischung aus Fiktion und Realität macht das Ende so einzigartig. Es erinnert uns: Dies ist keine Geschichte – es geschah wirklich. Die Rührung kommt nicht aus Dramatik, sondern aus Demut. Und aus der Erkenntnis, dass selbst ein einziger Mensch – wenn er handelt – Licht in die dunkelsten Zeiten bringen kann.

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