„Die Verurteilten“ (1994)

Die zehn rührendsten Filmenden der Welt

„Die Verurteilten“ (1994) Das Schlussbild von „Die Verurteilten“ ist ikonisch: Nach Jahrzehnten im Gefängnis entkommt Andy Dufresne durch einen Tunnel, den er 19 Jahre lang gegraben hat. Im strömenden Regen breitet er die Arme aus – endlich frei. Doch der wahre Höhepunkt kommt danach: Sein Freund Red, nach Entlassung hoffnungslos, folgt Andys Hinweis zu einem Feldstein unter einer Eiche. Dort findet er Geld und einen Brief: „Hoffnung ist eine gute Sache, vielleicht die beste – und gute Sachen sterben nie.“ Red reist nach Mexiko, wo Andy auf ihn wartet. Am Strand umarmen sie sich – ohne Worte. Dieses Ende rührt, weil es die Macht der Freundschaft und Hoffnung feiert. In einer Welt voller Ungerechtigkeit bleibt die menschliche Verbindung das letzte Bollwerk. Und manchmal genügt ein Brief, um jemandem das Leben zurückzugeben.

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