„Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003)

Die zehn rührendsten Filmenden der Welt

„Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003) Das Ende von Peter Jacksons Epos ist weniger spektakulär als melancholisch. Nach der Krönung Aragorns kehren Frodo, Sam, Merry und Pippin ins Auenland zurück – doch Frodo ist innerlich gebrochen. Die Wunden, physisch und seelisch, heilen nicht. In der letzten Szene am Grauen Hafen segelt er mit Bilbo, Gandalf und den Elben nach Valinor – ins ewige Heil. Sam bleibt zurück, umringt von Familie und Freunden. Sein Blick folgt dem Schiff, voller Trauer – doch auch Frieden. Dieses Ende rührt, weil es Abschied als notwendigen Teil des Lebens zeigt. Frodo opferte alles für die Welt – doch die Welt kann ihn nicht heilen. Nur das Fortgehen bringt Erlösung. Und Sam, der wahre Held des Alltags, trägt die Erinnerung weiter. Das Finale ist kein Happy End, sondern ein bittersüßes Loslassen – ein Tribut an alle, die unsichtbar leiden, damit andere in Frieden leben können.

Kommentar hinzufügen + Stimme ( 1 )

...

Kommentar
( // )

Aktuell keine Kommentare!

Kommentar hinzufügen