Tor des Todes – Pamir Highway Bike Challenge (Tadschikistan)

Die zehn gefährlichsten Extremsportveranstaltungen der Welt

Tor des Todes – Pamir Highway Bike Challenge (Tadschikistan) Die Pamir Highway Bike Challenge, oft „Tor des Todes“ genannt, führt Radfahrer über eine der abgelegensten und gefährlichsten Straßen der Welt – den Pamir Highway in Tadschikistan. Auf über 4.600 Metern Höhe, bei eisigen Temperaturen, Sauerstoffmangel und Erdrutschen, müssen Teilnehmer 1.200 Kilometer in extremer Isolation bewältigen. Es gibt kaum medizinische Versorgung, Wasserquellen sind kontaminiert, und politische Instabilität droht an den Grenzen. Zudem lauern Steinschläge, aggressive Hunde und marode Brücken. Die Veranstaltung ist inoffiziell, schlecht organisiert und zieht vor allem Selbstversorger an, die auf eigene Gefahr fahren. Mehrere Todesfälle durch Unterkühlung, Abstürze oder Krankheiten wurden gemeldet. Dennoch gilt die Strecke als ultimativer Test für Abenteurer – fernab von Komfort, GPS oder Rettungsdiensten. Wer den Pamir Highway bezwingt, hat nicht nur körperliche, sondern auch existenzielle Grenzen überschritten. Es ist kein Rennen, sondern eine Pilgerfahrt ins Nichts – wo jedes Pedal ein Akt des Überlebenswillens ist.

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