Dakar Rallye Die Dakar Rallye gilt als härteste Langstreckenrallye der Welt – ein brutaler Kampf durch Wüsten, Berge und unwegsames Gelände. Ursprünglich von Paris nach Dakar, findet sie heute meist in Saudi-Arabien statt. Über zwei Wochen kämpfen Fahrer in Autos, Motorrädern oder Quads gegen Sandstürme, 50-Grad-Hitze, Orientierungslosigkeit und Erschöpfung. Seit 1979 starben über 70 Menschen – darunter Teilnehmer, Zuschauer und Einheimische. Die Strecke ist nicht abgesperrt; Unfälle mit Kamelen, Kindern oder Minen (in früheren Jahren) waren tragische Realität. Technische Defekte mitten in der Wüste können lebensbedrohlich werden. Trotz moderner GPS-Systeme und Sicherheitsvorschriften bleibt das Risiko enorm hoch. Die Dakar ist kein Rennen um Sekunden, sondern um Überleben. Sie zieht Abenteurer, Ex-Militärs und Maschinenfanatiker an, die bereit sind, alles zu riskieren – für Ruhm, Herausforderung oder schlicht den Reiz des Unmöglichen. In der Dakar zählt nicht nur Fahrkönnen, sondern auch mentale Zähigkeit – und manchmal reines Glück.
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