Hellfest (Free Solo Climbing Invitational, USA)

Die zehn gefährlichsten Extremsportveranstaltungen der Welt

Hellfest (Free Solo Climbing Invitational, USA) Hellfest ist kein offizielles Turnier, sondern ein inoffizielles Treffen der Free-Solo-Kletter-Elite in den USA – meist in Yosemite oder Moab. Beim Free Solo klettern Athleten ohne Seil, Gurt oder Sicherung an senkrechten Felswänden. Ein einziger Griffbruch, ein Moment der Unaufmerksamkeit – und der Tod ist sicher. Die bekannteste Route, El Capitan’s „Freerider“, wurde 2017 von Alex Honnold bezwungen – eine Tat, die als einer der größten sportlichen Akte der Geschichte gilt. Hellfest entstand als Hommage an diese Haltung: reine Konzentration, absolute Präsenz, null Toleranz für Fehler. Obwohl keine Preise vergeben werden, zieht es die Besten an, die sich gegenseitig herausfordern – nicht durch Schnelligkeit, sondern durch Schwierigkeit und Risiko. Die psychologische Belastung ist immens; viele Teilnehmer trainieren jahrelang mental. Hellfest steht symbolisch für den ultimativen Extremsport: wo Sport und Sterblichkeit unmittelbar aufeinandertreffen – ohne Netz, ohne Kompromiss.

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