The Cresta Run (Schweiz)

Die zehn gefährlichsten Extremsportveranstaltungen der Welt

The Cresta Run (Schweiz) The Cresta Run in St. Moritz ist keine moderne Sportveranstaltung, sondern eine über 130 Jahre alte Tradition – und eine der gefährlichsten Rodelbahnen der Welt. Athleten rasen kopfvoran auf offenen Schlitten über eine 1.212 Meter lange Eisbahn mit bis zu 85 km/h durch enge Kurven wie „Shuttlecock“ oder „Thoma“. Es gibt weder Lenkung noch Bremse – nur Gewichtsverlagerung und Mut. Jährlich erleiden Dutzende Fahrer schwere Verletzungen: Gehirnerschütterungen, Wirbelbrüche, sogar Todesfälle kommen vor. Die Bahn ist nur für Mitglieder des exklusiven St. Moritz Cresta Club zugänglich, der strenge Aufnahmekriterien hat. Dennoch lockt sie Adrenalinjunkies und Aristokraten gleichermaßen. Die berühmteste Regel: „If you can’t see the sky, you’re going too slow.“ Der Cresta Run ist kein olympischer Sport, sondern ein elitärer, archaischer Extremtest – ein Relikt aus viktorianischer Zeit, das bis heute ungebrochen an Intensität und Gefahr ist. Hier zählt nicht Technik, sondern reiner Nervenkitzel – auf dünnstem Eis.

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