Volcano Boarding (Nicaragua) Volcano Boarding am Cerro Negro in Nicaragua gilt als einer der rasantesten und ungewöhnlichsten Extremsport-Wettbewerbe der Welt. Athleten sausen auf Holzschlitten oder Metallplatten über die schwarze Asche des aktiven Vulkans – bei Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h. Die 500 Meter lange Piste ist steil, rau und unberechenbar: heiße Gesteinsbrocken, plötzliche Aschewolken und unsichere Landezonen bergen enorme Risiken. Verbrennungen, Knochenbrüche und Augenverletzungen sind häufig; Atemschutz ist Pflicht, doch nicht immer effektiv. Der Vulkan ist aktiv – letzte Eruptionen lagen nur wenige Jahre zurück – was das Event zusätzlich lebensgefährlich macht. Organisierte Rennen finden sporadisch statt, meist als Teil von Extremfestival-Wochenenden. Die Kombination aus vulkanischer Hitze, hoher Geschwindigkeit und fehlender Bremstechnik macht Volcano Boarding zu einer nahezu unkontrollierbaren Disziplin. Wer hier gewinnt, hat nicht nur Tempo, sondern auch außerordentliches Glück – denn jeder Absturz kann tödlich enden.
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