Ice Climbing World Cup (Russia/Various) Der Ice Climbing World Cup, organisiert von der UIAA, findet an natürlichen oder künstlichen Eiszylindern in Ländern wie Russland, Italien oder China statt – doch die gefährlichsten Etappen spielen sich an ungesicherten Wildwasserfällen in Sibirien ab. Athleten erklimmen senkrechte Eissäulen mit Eispickeln und Steigeisen, oft bei Temperaturen unter minus 30 Grad. Das Eis ist brüchig, unvorhersehbar und kann jederzeit brechen – ein Sturz aus 20 Metern Höhe ist meist tödlich. Zudem drohen Erfrierungen, Lawinen und vereiste Ausrüstung. Obwohl moderne Wettkämpfe auf künstlichem Eis stattfinden, suchen viele Elitekletterer die echte Herausforderung im alpinen Gelände – fernab von Sicherheitsnetzen. Die russische Szene gilt als besonders risikofreudig; mehrere Todesfälle wurden dokumentiert. Der World Cup selbst ist relativ sicher, doch er inspiriert Amateure zu tödlichen Nachahmungen in unkontrollierten Umgebungen. Ice Climbing verkörpert die Essenz des Extremsports: Mensch gegen Natur – mit minimalem Schutz und maximalem Respekt vor dem Tod.
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