Wingsuit BASE Jumping World Championships

Die zehn gefährlichsten Extremsportveranstaltungen der Welt

Wingsuit BASE Jumping World Championships Die Wingsuit BASE Jumping World Championships sind keine offizielle Meisterschaft im klassischen Sinn, sondern ein informeller, aber extrem prestigeträchtiger Treffpunkt der weltbesten Wingsuit-Piloten – oft an Orten wie Lauterbrunnen (Schweiz) oder Tianmen (China). Bei dieser Disziplin springen Athleten mit speziellen Anzügen von Felsen, Brücken oder Klippen und fliegen kilometerweit durch enge Schluchten, bevor sie den Fallschirm öffnen. Die Geschwindigkeit überschreitet 200 km/h, der Abstand zu Felswänden beträgt teils weniger als zwei Meter. Ein kleiner Steuerungsfehler, ein Windstoß oder ein technischer Defekt endet fast immer tödlich. Seit 2000 starben über 400 BASE-Jumper – viele davon während Wingsuit-Flügen. Dennoch wächst die Community, getrieben von dem Traum, wie ein Vogel zu fliegen. Die „Meisterschaften“ bestehen oft aus informellen Zielflug-Challenges oder Zeitmessungen durch enge Canyons. Es ist weniger Wettkampf denn rituelle Konfrontation mit dem Abgrund – pure Freiheit auf Kosten höchster Gefahr.

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