„Alien“ (1979) Ridley Scotts „Alien“ ist weniger Science-Fiction als klaustrophobischer Horror im Weltraum. Die Crew des Frachtschiffs Nostromo wird von einem außerirdischen Organismus heimgesucht, der sich brutal aus der Brust eines Kollegen frisst. Doch der wahre Terror beginnt erst danach: Im dunklen Labyrinth des Schiffs jagt das perfekte Raubtier – biomechanisch, lautlos, gnadenlos. H.R. Gigers Design verschmilzt Erotik und Tod zu etwas völlig Neuem. Doch was den Film unvergesslich macht, ist Sigourney Weavers Ripley: eine Heldin, die nicht durch Muskeln, sondern durch Intelligenz und Willen überlebt. Scott inszeniert wie ein Meister des Suspense: Lange Einstellungen, dumpfe Geräusche, das Atmen der Raumanzüge. Der Satz „In space no one can hear you scream“ fasst die Essenz zusammen: absolute Isolation. „Alien“ gewann einen Oscar für beste visuelle Effekte und prägte Generationen von Filmen. Er zeigte, dass Horror im Unbekannten lauert – und dass manchmal das Beste, was man tun kann, ist: rennen.
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