„The Exorcist“ (1973)

Die zehn beliebtesten Horrorfilme der Welt

„The Exorcist“ (1973) William Friedkins „The Exorcist“ gilt als einer der einflussreichsten Horrorfilme aller Zeiten – nicht wegen expliziter Gewalt, sondern wegen seiner tiefen spirituellen Verstörung. Als die zwölfjährige Regan plötzlich von einer dämonischen Macht besessen wird, rufen ihre verzweifelte Mutter und zwei Priester zur Exorzismus-Ritual. Der Film erschütterte 1973 ganze Kinoreihen: Zuschauer verließen schreiend die Säle, einige erlitten Ohnmachten. Doch hinter dem Schock steckt eine subtile Erzählung über Glauben, Zweifel und das Böse im Alltag. Die ruhige Inszenierung, das natürliche Licht und Linda Blairs unglaubliche Performance machen die Besessenheit glaubwürdig – fast dokumentarisch. Besonders verstörend ist die Vermischung des Heiligen mit dem Profanen: Der Dämon spricht in vulgären Worten, während er Sakramente entweiht. Der Film stellt keine einfachen Antworten bereit; selbst am Ende bleibt unklar, ob der Dämon besiegt oder nur vertrieben wurde. Mit fünf Oscar-Nominierungen (einschließlich bester Film) hob „The Exorcist“ das Genre auf ein neues Niveau – weg vom B-Movie, hin zur existenziellen Parabel. Bis heute wirkt jede Szene, jeder Blick, jedes Flüstern nach.

Kommentar hinzufügen + Stimmen ( 2 )

...

1 Kommentar
( // )
Jasper - 2025-12-09Top

"The Exorcist" (1973) gilt als einer der einflussreichsten und beängstigendsten Horrorfilme aller Zeiten. Die Geschichte um die Besessenheit eines jungen Mädchens und den verzweifelten Kampf zweier Priester brach tabus und setzte mit seiner düsteren Atmosphäre, innovativen Spezialeffekten und psychologischen Tiefe neue Maßstäbe. Der Film löste bei seiner Veröffentlichung weltweit Kontroversen und Massenhysterie aus. Seine beispiellose Intensität und sein kulturelles Erbe machen ihn zu einem zeitlosen Meilenstein des Genres.

+ Antworten ( 1 )Melden

...

Kommentar hinzufügen