„Halloween“ (1978)

Die zehn beliebtesten Horrorfilme der Welt

„Halloween“ (1978) John Carpenters „Halloween“ definierte den Slasher-Genre neu – mit einem maskierten Killer, einer unschuldigen Heldin und einer unerbittlichen Bedrohung. Michael Myers, als Kind seine Schwester ermordend, kehrt 15 Jahre später in seine Heimatstadt zurück, um erneut zu töten. Was den Film so wirkungsvoll macht, ist seine Einfachheit: Keine Hintergrundgeschichte, keine Motivation – „The Shape“ ist reines Böse. Carpenter nutzt Weitwinkelaufnahmen, langsame Tracking-Shots und eine minimalistische Synth-Musik, um Spannung aufzubauen. Jamie Lee Curtis debütierte als Laurie Strode, das archetypische „final girl“, das durch Intelligenz und Willenskraft überlebt. Anders als spätere Nachahmer verzichtet „Halloween“ auf übermäßige Gewalt; der Horror liegt in der Präsenz – Michaels starrender Blick, sein plötzliches Auftauchen hinter Büschen. Der Film kostete nur 300.000 Dollar, spielte weltweit über 70 Millionen ein und inspirierte unzählige Fortsetzungen und Imitationen. Doch keiner erreichte die poetische Klarheit des Originals: ein Herbstabend, ein weißes Laken, und das Böse, das einfach… zusieht.

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