„The Others“ (2001)

Die zehn überraschendsten Filmplot-Twists der Welt

„The Others“ (2001) Alejandro Amenábars psychologischer Horrorfilm gipfelt in einem meisterhaften Twist: Grace (Nicole Kidman) und ihre Kinder sind nicht die Lebenden in einem spukenden Haus – sie sind selbst die Geister. Die „Eindringlinge“, die sie fürchten, sind die neuen Bewohner, die versuchen, mit den Seelen der Vergangenheit zu leben. Der Clou liegt in der Umkehrung der Perspektive: Was als klassische Geistergeschichte beginnt, entpuppt sich als tragische Familiengeschichte – Grace tötete ihre Kinder und sich selbst in einem Wahn, sie vor einer Krankheit zu „schützen“. Jede Szene erhält im Rückblick eine neue Bedeutung: Das Lichtverbot, die geschlossenen Vorhänge, die seltsamen Reaktionen der Dienstmädchen. Der Film täuscht durch Empathie – wir identifizieren uns mit Grace, ohne zu ahnen, dass wir auf der falschen Seite der Realität stehen. Der Twist ist weniger gruselig als herzzerreißend: Es geht nicht um Böses, sondern um Liebe, die in Wahnsinn kippt. Ein Paradebeispiel dafür, wie Horror und Menschlichkeit ineinanderfließen können.

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