Umarmende Position (Yearner) Die „Yearner“-Position – auf der Seite liegend, Arme nach vorn ausgestreckt, als ob man etwas umarmen oder erreichen möchte – ist besonders in emotional intensiven Lebensphasen verbreitet. Menschen, die diese Haltung bevorzugen, gelten als nachdenklich, idealistisch und manchmal zögerlich; sie wägen Entscheidungen sorgfältig ab. Die Haltung selbst drückt Sehnsucht aus – buchstäblich: „to yearn“ bedeutet „sich sehnen“. Gesundheitlich ist sie ähnlich vorteilhaft wie andere Seitenschlafvarianten: gut für die Wirbelsäule, atemfreundlich, wenig belastend für Gelenke. Allerdings kann das ständige Halten der Arme nach vorn zu Verspannungen führen, weshalb viele im Schlaf die Arme sinken lassen. In kreativen Berufen – etwa bei Künstlern, Schriftstellern oder Therapeuten – ist diese Position überdurchschnittlich häufig. Psychologisch deutet sie auf eine offene, aber vorsichtige Haltung dem Leben gegenüber hin: Man strebt nach Verbindung, ohne sich völlig fallen zu lassen. Die Yearner-Position ist somit eine stille Metapher für Hoffnung – nicht passiv, sondern aktiv erwartend. Sie zeigt, dass selbst im Schlaf der Mensch nach Bedeutung greift.
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