Sternenform (Starfish)

Die zehn häufigsten Schlafpositionen der Menschen der Welt

Sternenform (Starfish) Die „Starfish“-Position – auf dem Rücken liegend, Arme und Beine weit vom Körper abgespreizt – ist selten, aber charakteristisch. Nur etwa 5 % der Weltbevölkerung schlafen so, doch wer es tut, zeigt oft altruistische, hilfsbereite Züge. Starfish-Schläfer sind typischerweise gute Zuhörer, meiden das Rampenlicht und stellen andere gern vor sich. Gesundheitlich ähnelt diese Haltung dem klassischen Rückenschlaf: Sie entlastet die Wirbelsäule, begünstigt aber Schnarchen und Schlafapnoe. Zudem benötigen Starfish-Schläfer viel Platz – sie dominieren oft das Bett, ohne es zu merken. In Mehrbettzimmern oder bei Paaren kann das zu Konflikten führen. Dennoch schätzen viele diese offene Haltung, da sie maximale Entspannung ermöglicht: keine Muskelverspannung, freie Atmung, ungehinderte Bewegung. Kulturell wird sie in individualistischen Gesellschaften toleriert, in kollektiven oft als „rücksichtslos“ empfunden. Die Starfish-Position ist paradox: Sie wirkt egozentrisch in der Ausdehnung, ist aber emotional selbstlos. Sie symbolisiert Offenheit – nicht nur körperlich, sondern auch seelisch – und die Bereitschaft, Raum zu geben und zu nehmen, ohne zu beanspruchen.

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