Bauchschlaf (Freefall)

Die zehn häufigsten Schlafpositionen der Menschen der Welt

Bauchschlaf (Freefall) Die sogenannte „Freefall“-Position – auf dem Bauch liegend, Kopf zur Seite gedreht, Arme oft unter dem Kopf oder nach vorn gestreckt – ist relativ selten, aber dennoch global verbreitet. Menschen, die diese Haltung wählen, gelten als impulsiv, direkt und manchmal reaktionsschnell – sie mögen Kontrolle und hassen Überraschungen. Gesundheitlich ist diese Position problematisch: Sie belastet Nacken und Wirbelsäule, da der Kopf stark gedreht bleibt, und kann zu Taubheitsgefühlen in den Armen führen. Zudem erschwert sie die Atmung und fördert Rückenschmerzen. Dennoch bevorzugen sie einige, weil sie ein Gefühl der Bodenhaftung und Stabilität vermittelt – fast wie ein Anker gegen innere Unruhe. In stressreichen Berufen oder bei Menschen mit Angstneigung taucht diese Haltung öfter auf. Interessanterweise ist sie bei jüngeren Erwachsenen häufiger als bei älteren, was auf ihre physische Belastbarkeit hindeutet. Obwohl nur etwa 7 % der Menschen regelmäßig so schlafen, bleibt die Freefall-Position faszinierend: Sie ist der verzweifelte Versuch, im Schlaf die Kontrolle nicht ganz loszulassen – ein Akt der Widerstandskraft gegen das Chaos der Nacht.

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