Fötale Position Die fötale Position ist weltweit die häufigste Schlafhaltung: Der Körper ist leicht seitlich gebeugt, Knie angezogen, Arme oft vor der Brust oder um ein Kissen geschlungen. Diese Haltung vermittelt ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit – eine unbewusste Rückkehr zur Sicherheit des Mutterleibs. Studien zeigen, dass besonders sensible, empathische Menschen diese Position bevorzugen, oft mit einem Hang zur Introversion. Gesundheitlich bietet sie Vorteile: Sie entlastet die Wirbelsäule, reduziert Schnarchen und kann bei Sodbrennen helfen, wenn auf der linken Seite geschlafen wird. Allerdings kann eine zu enge Haltung die Atmung einschränken oder Schultern verspannen. In kalten Klimazonen ist sie besonders verbreitet, da sie Wärme speichert. Psychologisch deutet sie auf emotionale Verletzlichkeit hin – doch nicht als Schwäche, sondern als Zeichen der Fähigkeit, sich innerlich zurückzuziehen. Etwa 40 % der Weltbevölkerung schlafen regelmäßig in dieser Haltung, darunter überdurchschnittlich viele Frauen. Die fötale Position ist somit mehr als eine Schlafhaltung: sie ist ein stiller Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses nach Sicherheit in einer unsicheren Welt.
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