Seitenschlaf (log position) Die sogenannte „Log-Position“ – auf der Seite liegend, Arme gerade nach unten ausgestreckt – ist die zweithäufigste Schlafhaltung weltweit. Im Gegensatz zur fötalen Haltung wirkt sie aufgeräumter und disziplinierter: der Körper ist langgestreckt, Kopf und Nacken meist gut ausgerichtet. Menschen, die diese Position bevorzugen, gelten oft als sozial, aber auch stur und prinzipientreu. Gesundheitlich gilt der Seitenschlaf als sehr vorteilhaft: Er fördert die Lymphdrainage im Gehirn, senkt das Risiko für Schlafapnoe und schützt vor Rückenschmerzen. Besonders bei Schwangeren wird der linke Seitenschlaf empfohlen, da er die Durchblutung verbessert. Allerdings kann langes Liegen auf einer Seite zu Schulter- oder Hüftschmerzen führen, weshalb viele im Laufe der Nacht die Seite wechseln. In Kulturen, die Wert auf Ordnung legen – etwa in Nordeuropa oder Japan – ist diese Haltung besonders verbreitet. Sie symbolisiert Balance zwischen Offenheit und Struktur: der Körper ist entspannt, aber nicht aufgelöst. Für viele ist sie die ideale Mitte zwischen Schutz und Präsenz – ruhig, aufrecht und bereit, am Morgen neu zu beginnen.
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