Chinesische Seidenherstellung (China)

Die zehn nicht nachahmbaren antiken Technologien der Welt

Chinesische Seidenherstellung (China) Chinesische Seidenherstellung (China): Die chinesische Seidenherstellung war über 3.000 Jahre lang ein streng gehütetes Staatsgeheimnis. Bereits um 2700 v. Chr. züchteten Chinesen Maulbeerbäume und Seidenraupen (Bombyx mori), um Fäden zu gewinnen, die feiner, stärker und glänzender waren als jedes andere Naturmaterial. Der Prozess – vom Kokon zum Garn – erforderte präzises Timing, Temperaturkontrolle und chemische Behandlung mit Seifenlauge. Seide wurde zur Grundlage des Seidenstraßenhandels und zum Symbol imperialer Macht. Trotz Spionageversuchen (wie der Legende der byzantinischen Mönche im 6. Jh.) blieb die Technik lange unzugänglich. Selbst heute können moderne Maschinen die Feinheit und Elastizität echter Wildseide kaum erreichen. Die alten Weber beherrschten Techniken wie kesi (Seidenbrokat ohne Schussfaden), die fast unmöglich zu kopieren sind. Diese Technologie verband Biologie, Chemie und Kunst – und prägte Weltgeschichte, ohne je ihr Geheimnis preiszugeben.

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