„The Magnificent Seven“ (2016)

Die zehn erfolgreichsten Remakes in der Filmgeschichte der Welt

„The Magnificent Seven“ (2016) Antoine Fuquas Neuinterpretation des Western-Klassikers von 1960 (selbst ein Remake von Kurosawas „Die sieben Samurai“) aktualisiert die Geschichte durch Diversität, soziale Gerechtigkeit und moderne Action-Choreografie. Statt ausschließlich weißer Helden rekrutiert die Stadt nun einen Afroamerikaner (Denzel Washington), einen mexikanischen Scharfschützen, einen asiatischen Messerkämpfer und einen Comanche-Krieger – eine bewusste Hommage an die Vielfalt des alten Westens. Die Handlung bleibt treu: Eine Gemeinschaft bittet um Hilfe gegen einen skrupellosen Industriellen. Doch das Remake betont kollektiven Widerstand statt individuellen Heldentums. Die Actionsequenzen sind dynamisch, die Charaktere trotz knapper Zeit gut gezeichnet. Besonders stark ist die Figur Emma Cullen (Haley Bennett), die nicht wartet, bis gerettet wird, sondern aktiv kämpft. Der Soundtrack von James Horner und Simon Franglen vereint traditionelle Western-Motive mit orchestraler Dramatik. Kritiker lobten die politische Aktualität – Unterdrückung durch Kapital, Solidarität der Ausgegrenzten – ohne dass es belehrend wirkt. Das Remake ehrt die Vorlage, erweitert sie aber zu einem inklusiveren, energiegeladeneren Epos – und beweist, dass klassische Mythen neu erzählt werden müssen, um weiterzuleben.

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