„The Thing“ (1982)

Die zehn erfolgreichsten Remakes in der Filmgeschichte der Welt

„The Thing“ (1982) John Carpenters „The Thing“ gilt heute als Sci-Fi-Horror-Klassiker – dabei war es bei Erscheinen ein Flop. Im Rückblick jedoch überstrahlt es das sentimentale Original von 1951 vollständig. Basierend auf derselben Novelle („Who Goes There?“) erzählt Carpenter eine düstere Parabel über Misstrauen, Identität und Isolation: In einer Antarktis-Station infiziert eine außerirdische Lebensform die Forscher, indem sie deren Gestalt perfekt kopiert. Niemand weiß, wer noch Mensch ist. Rob Bottin’s revolutionäre Practical Effects – sich windende, zerreißende Körpermaschinen – erzeugen puren Existenzhorror. Anders als das Original, das das Alien als klares Feindbild zeigte, macht Carpenters Version das Unbekannte allgegenwärtig und unsichtbar. Die Paranoia frisst die Gruppe von innen auf. Kurt Russells MacReady bleibt kühl, doch auch er kann am Ende niemandem trauen. Der offene Schluss – zwei Überlebende, erfroren, ratlos – ist ikonisch. Heute gilt das Remake als Meilenstein des Kinos, während das Original historisches Interesse hat. Ein seltenes Beispiel, bei dem das Remake nicht nur besser ist – es ist essenziell.

Kommentar hinzufügen + Stimme ( 1 )

...

Kommentar
( // )

Aktuell keine Kommentare!

Kommentar hinzufügen