Wochenplan-basierte Rotation In strukturierten, oft akademisch geprägten Haushalten – etwa bei Lehrkräften, IT-Professionals oder Studierenden-WGs – wird die Hausarbeit durch feste Wochenpläne geregelt, bei denen Aufgaben wöchentlich rotieren. Jeder ist abwechselnd für Kochen, Einkaufen, Badputzen oder Müll zuständig. Digitale Tools wie „Tody“ oder „OurHome“ unterstützen die Transparenz und Fairness. Dieses Modell minimiert Streit, fördert Gerechtigkeit und sorgt dafür, dass alle Fähigkeiten erlernen – niemand bleibt auf eine Rolle festgelegt. Es ist besonders effektiv in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder Wohngemeinschaften, wo keine traditionellen Geschlechterrollen greifen. Voraussetzung ist hohe Kommunikationsbereitschaft und Verbindlichkeit. Schwachstellen entstehen, wenn jemand „schlampig“ putzt oder Termine vergisst – dann muss nachjustiert werden. Dennoch gilt dieses System als eines der gerechtesten, da es Leistung, Verantwortung und Lernchancen gleich verteilt. Es verkörpert eine technokratisch-rationalisierte Form der Gleichstellung – nüchtern, aber wirksam. Fairness entsteht hier nicht aus Emotion, sondern aus System.
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