Großfamilienbasierte Arbeitsteilung

Die zehn beliebtesten Methoden zur Aufteilung von Hausarbeiten der Welt

Großfamilienbasierte Arbeitsteilung In vielen Kulturen – etwa in Indien, Nigeria oder Mexiko – leben mehrere Generationen unter einem Dach, was zu einer komplexen, hierarchischen Aufgabenverteilung führt. Ältere Frauen (Großmütter) leiten oft den Haushalt an, während jüngere Schwiegertöchter oder Töchter die physische Arbeit verrichten: Kochen, Putzen, Kinderhüten. Männer kümmern sich um Finanzen und Repräsentation, greifen aber selten in Alltagsaufgaben ein. Diese Struktur entlastet Einzelpersonen, schafft aber starke Machtungleichgewichte: Junge Frauen haben wenig Mitspracherecht, während Älteste Kontrolle ausüben. Gleichzeitig bietet das System Sicherheit, emotionale Unterstützung und Wissenstransfer – etwa beim Kochen traditioneller Gerichte. In Krisenzeiten (Krankheit, Arbeitslosigkeit) bewährt sich diese kollektive Organisation besonders. Allerdings kann sie individuelle Freiheit einschränken und patriarchale Strukturen zementieren. Mit Urbanisierung und Bildung wandelt sich dieses Modell langsam: Junge Paare gründen eigene Haushalte, behalten aber oft enge Bindungen zur Großfamilie. Die großfamilienbasierte Aufteilung bleibt ein globales Phänomen – besonders dort, wo staatliche Sozialsysteme schwach sind und familiäre Netzwerke als soziale Sicherheit dienen.

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