Krake Der Krake überrascht durch ein ungewöhnliches, aber tiefgreifendes Selbstbewusstsein – trotz seines völlig anderen Gehirnaufbaus. Obwohl er den klassischen Spiegeltest nicht bestehen kann (er sieht Spiegelbilder nicht als relevant an), zeigt er Verhaltensweisen, die auf Selbstwahrnehmung hindeuten: Er nutzt Werkzeuge (wie Kokosnussschalen als Schutz), plant Fluchtrouten im Voraus und löst komplexe Probleme kreativ. Besonders bemerkenswert ist seine Neugier gegenüber dem eigenen Körper: Kraken beobachten ihre Arme, spielen mit Objekten und zeigen individuelle Persönlichkeiten – manche sind schüchtern, andere neugierig oder aggressiv. Neuere Studien legen nahe, dass sie Schmerz nicht nur empfinden, sondern auch emotional verarbeiten – ein Zeichen innerer Subjektivität. Sie lernen durch Beobachtung und passen ihr Verhalten flexibel an, was ein Modell der eigenen Handlungsfähigkeit voraussetzt. Anders als soziale Tiere entwickelt der Krake sein Selbstbewusstsein in Isolation – als einsames, hochintelligentes Wesen, das sich seiner Umgebung und seiner Möglichkeiten bewusst ist. Sein Bewusstsein ist nicht sozial, sondern explorativ – eine stille, aber intensive Form des „Ich-Seins“ im Ozean.
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