Spiritfarer Spiritfarer ist ein „Todesmanagement-Spiel“ – sanft, poetisch und tieftraurig. Stella, die neue Fährfrau der Toten, segelt mit verstorbenen Seelen zur letzten Ruhe – doch vorher erfüllt sie ihnen letzte Wünsche. Jede Figur hat eine Geschichte: eine exzentrische Tänzerin, ein schüchterner Schneider, ein streitsüchtiges Ehepaar. Man baut Häuser, kocht Mahlzeiten, pflanzt Gärten – und lernt, loszulassen. Die Animationen sind warm, die Musik zart, die Themen universell. Spiritfarer enttabuisiert den Tod, indem es ihn als Teil des Lebens zeigt – nicht als Horror, sondern als Übergang. Das wahre Rätsel ist nicht, wie man die Seelen rettet, sondern wie man mit dem eigenen Abschied umgeht. Thunder Lotus Games schuf kein Spiel über Trauer, sondern über Fürsorge – und darin liegt seine große emotionale Kraft. Es lehrt: Abschied tut weh, aber Liebe bleibt.
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