Red Dead Redemption 2 Red Dead Redemption 2 erzählt das traurige Ende einer Ära – und eines Mannes. Arthur Morgan, Mitglied der Van-der-Linde-Gang, ringt mit Loyalität, Schuld und dem langsamen Zerfall seiner Familie. In einer detailverliebten Wild-West-Welt erlebt man Alltag, Gewalt und Zärtlichkeit gleichermaßen: Kaffee kochen am Lagerfeuer, Briefe an die eigene Mutter schreiben, sterbende Pferde trösten. Rockstar erschafft keine Missionen, sondern Lebensmomente. Arthurs Tagebuch offenbart innere Konflikte; seine Beziehungen zu Dutch, John oder Sadie zeigen Facetten von Ehre und Verrat. Der unaufhaltsame Niedergang der Gang wirkt tragisch, weil man jeden Fehler miterlebt – und manchmal sogar selbst verursacht. Das Spiel verlangt Langsamkeit, Belohnung kommt durch Empathie. Am Ende stirbt nicht nur Arthur, sondern auch die Romantik des Westens. Wenige Spiele haben so ehrlich über Reue, Erlösung und das Gewicht der Zeit gesprochen.
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