Schlafen und Ausruhen In einer Welt mit Schlafdefizit ist das Ausschlafen am Wochenende für Millionen Menschen die wichtigste Erholungsform. Studien zeigen, dass Berufstätige, Schüler und Studenten unter der Woche chronisch zu wenig schlafen – das Wochenende gleicht dies teilweise aus. Viele planen bewusst nichts, um endlich Ruhe zu finden: lange Nächte, Mittagsschläfchen, Lesen im Bett. Diese passive Erholung ist besonders verbreitet in Ländern mit langen Arbeitszeiten wie Japan, den USA oder Indien. Obwohl als „unproduktiv“ abgetan, ist Schlaf biologisch essenziell – für Gedächtnis, Immunsystem und Stimmung. Das bewusste Nichtstun am Wochenende wird zunehmend als legitime Freizeitgestaltung anerkannt. Es ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit. In einer leistungsorientierten Gesellschaft wirkt das bloße Ausruhen fast subversiv – doch genau darin liegt seine Kraft: Es stellt den Menschen ins Zentrum, nicht die Produktivität.
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