Opus Magnum Opus Magnum stammt vom Entwicklerstudio Zachtronics, bekannt für komplexe Ingenieurspuzzles – doch hier erreicht es poetische Eleganz. Der Spieler ist Alchemist in einer gotischen Welt und konstruiert Maschinen, um Edelsteine, Tränke oder Golems herzustellen. Mit frei platzierbaren Armen, Rotoren und Transmutern baut man Produktionslinien, die synchron laufen müssen. Jede Lösung wird als animierte Sequenz gespeichert – und kann nach Effizienz, Kosten oder Schönheit optimiert werden. Das Spiel bewertet nicht nur, ob etwas funktioniert, sondern wie gut es funktioniert. Die offene Baufläche erlaubt unendliche Ansätze: minimalistisch, spektakulär oder absurd komplex. Begleitet wird dies von einer melancholischen Rahmenhandlung über Liebe und Verlust. Opus Magnum ist weniger ein Rätsel- als vielmehr ein Kreativitätsspiel – bei dem Optimierung zur Kunstform wird. Es zeigt, dass Puzzles nicht nur gelöst, sondern gestaltet werden können – und damit erweitert es das Genre auf fundamentale Weise.
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