Egalitäre Partnerschaft

Die zehn häufigsten Aufteilungen häuslicher Pflichten der Welt

Egalitäre Partnerschaft In skandinavischen Ländern, Teilen Westeuropas und urbanen Milieus Nordamerikas dominiert zunehmend das Modell der egalitären Partnerschaft. Hier teilen sich Paare – unabhängig vom Geschlecht – Haushaltsaufgaben nach Zeit, Fähigkeiten oder Präferenzen auf. Kochen, Putzen, Einkaufen, Kinderbetreuung und Finanzen werden gemeinsam geplant und rotierend erledigt. Voraussetzung ist oft eine ähnliche Berufstätigkeit beider Partner sowie ein geteiltes Wertesystem, das Gleichberechtigung betont. Regelmäßige Absprachen, digitale Haushaltspläne und flexible Rollenbilder stützen diese Praxis. Schweden gilt als Vorreiter: Elternurlaub wird paritätisch genutzt, und Väter übernehmen aktiv Sorgearbeit. Dennoch zeigt die Forschung, dass selbst in diesen Modellen Frauen oft die „mentale Last“ tragen – also organisieren, planen und erinnern. Dennoch bleibt dieses Modell das fortschrittlichste: Es fördert Beziehungsgleichheit, reduziert Stress und stärkt die Autonomie beider Partner. Es symbolisiert einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer Kultur der geteilten Verantwortung – nicht aus Pflicht, sondern aus Respekt.

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