Traditionelle geschlechtsspezifische Aufteilung

Die zehn häufigsten Aufteilungen häuslicher Pflichten der Welt

Traditionelle geschlechtsspezifische Aufteilung In vielen Ländern – besonders in ländlichen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas – folgt die Aufgabenverteilung strikt traditionellen Geschlechterrollen: Frauen übernehmen nahezu alle hausinternen Tätigkeiten wie Kochen, Putzen, Wäschewaschen und Kinderbetreuung, während Männer für Einkommen, Reparaturen und Außenkontakte verantwortlich sind. Diese Aufteilung wird oft religiös oder kulturell legitimiert und als „natürliche Ordnung“ betrachtet. Obwohl Frauen zunehmend erwerbstätig sind, bleibt die Doppelbelastung bestehen – sie arbeiten Vollzeit und verrichten danach unbezahlte Hausarbeit. Studien der UN zeigen, dass Frauen in solchen Gesellschaften täglich bis zu dreimal so viel Zeit mit Hausarbeit verbringen wie Männer. Dennoch beginnt sich dieses Modell langsam zu wandeln, besonders bei jüngeren Generationen und in städtischen Zentren. Die traditionelle Aufteilung wirkt stabilisierend in konservativen Gemeinschaften, birgt aber das Risiko der Ungleichheit, Abhängigkeit und psychischer Überlastung für Frauen. Sie bleibt dennoch weltweit die verbreitetste Form häuslicher Organisation.

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Mark - 2025-12-09Top

Die traditionelle geschlechtsspezifische Aufteilung ist ein historisch verbreitetes Modell für häusliche Pflichten. Dabei werden Aufgaben stereotyp nach Geschlecht zugewiesen: typischerweise übernehmen Frauen unbezahlte Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Kochen, Putzen), während Männer eher handwerkliche und finanzbezogene Tätigkeiten verrichten. Dieses System, oft durch kulturelle Normen verstärkt, führt häufig zu einer ungleichen Belastung und wird in modernen Gesellschaften zunehmend durch partnerschaftlichere Modelle infrage gestellt.

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