Zinedine Zidane – Kopfstoß im WM-Finale 2006 Das WM-Finale 2006 zwischen Frankreich und Italien endete mit einem der schockierendsten und tragischsten Momente der Sportgeschichte: Zinedine Zidane, der französische Kapitän, stieß Marco Materazzi in der Verlängerung mit dem Kopf in die Brust – und sah Rot. Bis dahin hatte Zidane meisterhaft gespielt, mit einem frühen Elfmeter zum 1:0. Der Vorfall ereignete sich nach verbaler Provokation; später gab Materazzi zu, Zidanes Schwester beleidigt zu haben. Zidane, der seine Karriere nach diesem Spiel beenden wollte, verließ das Feld schweigend – vorbei am WM-Pokal, den er nie halten würde. Frankreich verlor im Elfmeterschießen. Millionen Zuschauer waren fassungslos. War es ein Akt der Würde oder des Wahnsinns? Der Moment vereint Genie und Verhängnis – den Absturz eines Ikonen in Sekundenbruchteilen. Zidanes Kopfstoß bleibt ein Rätsel, eine Warnung und ein Symbol dafür, wie Emotion selbst die Größten blenden kann.
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