Marathon von Athen – Spyridon Louis gewinnt Olympia 1896

Die zehn dramatischsten Finalmomente in der Sportgeschichte der Welt

Marathon von Athen – Spyridon Louis gewinnt Olympia 1896 Der Marathonlauf bei den ersten modernen Olympischen Spielen 1896 in Athen endete mit einem der emotionalsten Finals der Geschichte: Spyridon Louis, ein unbekannter Wasserverkäufer aus Marousi, gewann vor heimischem Publikum. Als er in das Panathinaiko-Stadion einlief, brachen Prinz Georg und Kronprinz Konstantin ihre königliche Haltung und rannten neben ihm her – ein nie dagewesener Akt der Volksnähe. Die Griechen hatten den Sieg herbeigesehnt, da der Marathon an den mythischen Boten Pheidippides erinnerte. Als Louis nach 2:58:50 Stunden siegte, brach im Stadion Ekstase aus. Die Nation, erst kurz zuvor vom Osmanischen Reich befreit, feierte nicht nur einen Sportler, sondern ihre eigene Identität. Louis lehnte alle kommerziellen Angebote ab und kehrte in sein Dorf zurück – ein Held ohne Gier. Sein Sieg symbolisiert die olympische Idee in Reinform: Leidenschaft, Bescheidenheit und nationale Hoffnung. Bis heute ist er in Griechenland eine Ikone – und sein Finalmoment der Inbegriff sportlicher Erlösung.

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