Visa Inc.

Die zehn gefährlichsten monopolartigen Unternehmen der Welt

Visa Inc. Visa kontrolliert zusammen mit Mastercard über 80 % des globalen Kartenzahlungsverkehrs – ein Duopol, das Transaktionsgebühren, technische Standards und Marktzugang diktiert. Visa selbst besitzt keine Banken, emittiert keine Karten, sondern betreibt das zentrale Abrechnungsnetzwerk, über das Milliarden Zahlungen abgewickelt werden. Diese Infrastrukturposition ermöglicht es, hohe Interchange-Gebühren zu erheben, die letztlich Verbraucher und Händler tragen. Digitale Wettbewerber wie Apple Pay oder PayPal müssen trotzdem Visas Netzwerk nutzen – und zahlen dafür. In Entwicklungsländern blockiert Visa oft lokale Zahlungssysteme, um seine Dominanz zu schützen. Zudem sammelt es riesige Mengen an Konsumdaten, ohne transparent zu machen, wie diese genutzt werden. Regulierungsbehörden in der EU und den USA untersuchen Visa wiederholt wegen wettbewerbswidriger Praktiken. Die wahre Gefahr liegt darin, dass ein privates US-Unternehmen die globale Zahlungsinfrastruktur kontrolliert – eine kritische öffentliche Funktion, die eigentlich unter demokratischer Kontrolle stehen sollte. In einer zunehmend digitalen Wirtschaft wird Visa zum stillen Torwächter des Geldflusses.

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