French Open (Roland-Garros)

Die zehn beliebtesten jährlichen Einzelsportmeisterschaften der Welt

French Open (Roland-Garros) Roland-Garros, bekannt als French Open, ist das einzige Grand-Slam-Turnier auf rotem Sand – und damit das körperlich anspruchsvollste der Welt. Die langen Ballwechsel, die langsamen Bedingungen und die extreme Hitze fordern Ausdauer, Geduld und taktische Intelligenz. Seit 1928 in Paris ausgetragen, strahlt das Turnier eine intime, fast schon künstlerische Aura aus: zwischen alten Bäumen, historischen Tribünen und dem Blick auf den Eiffelturm. Rafael Nadal, der „König von Paris“, hat hier mit über einem Dutzend Titeln Legendenstatus erlangt – sein Kampfgeist auf Court Philippe-Chatrier gilt als Inbegriff des Sandplatztennis. Doch auch bei den Frauen schrieb Roland-Garros Geschichte: von Chris Evert bis Iga Świątek. Die Zuschauer sind leise, respektvoll, oft tief in die Analyse vertieft. Wer hier gewinnt, hat nicht nur technisch brilliert, sondern auch mental und physisch alles gegeben. Roland-Garros ist kein Turnier für Schnellschläger – es ist ein Marathon der Seele, bei dem jeder Punkt erkämpft wird.

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