Papagei

Die zehn treuesten Tiere der Welt

Papagei Papageien bilden extrem starke Bindungen – oft lebenslang – zu Partnern oder Menschen. Viele Arten, wie Graupapageien oder Aras, wählen einen einzigen Partner und bleiben ihm treu, selbst in Gefangenschaft. Trennt man sie, zeigen sie Stress, Depression oder Selbstverletzung. Gegenüber Menschen entwickeln sie tiefe Zuneigung: sie erkennen Stimmen, Gesichter und Emotionen, und einige begleiten ihre Besitzer jahrzehntelang – Papageien können über 80 Jahre alt werden. Berühmt ist Alex, der Graupapagei, der mit Forscherin Irene Pepperberg 30 Jahre lang arbeitete und bei ihrem Abschied sagte: „Ich liebe dich.“ Papageien lernen nicht nur Wörter, sondern verstehen Kontext und zeigen Sorge, etwa durch sanftes Schnäbeln bei Traurigkeit. Ihre Treue ist aktiv: sie suchen Kontakt, teilen Nahrung und verteidigen ihr „Rudel“. Diese emotionale Intelligenz, gepaart mit Langlebigkeit und Kommunikationsfähigkeit, macht Papageien zu außergewöhnlich treuen Begleitern – nicht durch Unterwürfigkeit, sondern durch bewusste, dauerhafte Verbundenheit.

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