Atacama-Wüste (Chile) Atacama-Wüste (Chile): Die Atacama-Wüste ist die trockenste Nichtpolar-Wüste der Welt – manche Wetterstationen verzeichneten über 400 Jahre lang keinen einzigen Regentropfen. Einige Böden gleichen Mars-Landschaften, weshalb die NASA hier Rover testet. Dennoch gibt es Leben: Mikroorganismen im Untergrund, spezialisierte Insekten und vereinzelte Pflanzen, die Nebel („Camanchaca“) nutzen. Die Küstennebelzone ermöglicht sogar winzige Ökosysteme. Gleichzeitig bietet die Atacama klare Sternenhimmel – Grund für internationale Observatorien wie ALMA. Tagsüber kann es über 40 °C heiß werden, nachts sinken die Temperaturen oft unter null. Die Extreme trocknen Haut und Atemwege binnen Stunden aus. Dennoch zieht es Forscher, Astronomen und Abenteurer hierher. Die Atacama ist ein Ort der Stille, des Himmels und der Grenzen – wo Leben nur in Spuren existiert, aber niemals ganz verschwindet.
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