Easter Island (Chile) Easter Island (Chile): Die Osterinsel, oder Rapa Nui, mitten im Pazifik, ist berühmt für ihre über 900 Moai – kolossale Steinstatuen, die von der polynesischen Kultur zwischen 1250 und 1500 n. Chr. errichtet wurden. Diese bis zu 10 Meter hohen Figuren repräsentieren Ahnen und blicken oft schützend über Dörfer. Wie die Insulaner die tonnenschweren Statuen transportierten, bleibt teilweise rätselhaft. Die Insel ist eines der abgelegensten bewohnten Eilande der Welt – über 3.500 km vom nächsten Festland entfernt. Die Rapa-Nui-Kultur litt unter Übernutzung, Sklavenhandel und Kolonialisierung, doch ihre Sprache und Traditionen leben weiter. Heute mischen sich Tourismus, Archäologie und lokale Identität. Die mystische Atmosphäre, gepaart mit weiten Graslandschaften und Ozeanblick, macht die Insel zu einem Symbol menschlicher Kreativität – und Warnung vor ökologischem Kollaps.
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